Antelope Suit Erfahrung

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Dieses Thema enthält 127 Antworten und 22 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Aspergillus vor 4 Stunden, 55 Minuten.

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  • #1406

    Tom1974
    Teilnehmer

    So, ein kleiner Zwischenbericht vom Antelope-Suit (AS). Ich habe nun 29 Mal (insg. 1039 min.) mit dem Teil trainiert.

    Der Eindruck ist nach wie vor „Begeisterung pur“!!!

    Die Verarbeitung ist super. Bisher keine Ausfallerscheinungen bei der Textilien. Keine geplatzten Nähte oder abstehende Fäden. Bei Kompressionsbekleidung von Nike, die ja auch gut und gerne im Set (Hose/Oberteil) 120,- EUR kostet, ist das so leider nicht der Fall. Die Passform ist ebenfalls super. Der Anzug hat sich zwar meiner Figur „angepasst“, aber es ist nichts ausgeleiert. Es sitzt alles noch straff. Ein Verbleichen ist nur minimalst bis gar nicht feststellbar (im Vergleich mit den Calfguards, die so gut wie nie gewaschen wurden). Die Reißverschlüsse funktionieren einwandfrei. Auch der Connector am Shirt hält den Booster bombenfest.

    Verwendet habe ich den Anzug beim Ausdauertraining (Joggen, Slideboard (simuliertes Eislaufen), Inlineskaten und leider erst zwei Mal beim Rennradfahren), beim Intervalltraining (Hurdles/Ladders, Treppensprints, Bergsprints) und beim Krafttraining (Hanteln). Beim Stand up Paddeling konnte ich den Anzug lediglich nur einmal für 10 min testen. Trockenanzug bei den aktuellen Temperaturen ist zu schweißtreibend und ohne ist mir zu riskant  (bei einem unerwarteten abtauchen 😉 ).

    Krafttraining ist etwas gewöhnungsbedürftig. Das vorgegebene Intervall (5sek. Belastung, 3sek Entspannung) reicht lediglich für eine Wiederholung. Aber nach dem zweiten Training habe ich mich dann daran gewöhnt. Das Handy trage ich in einer Jogginghülle am Unterarm. So kann zwischen den Übungen schnell pausiert oder modifiziert werden. Bezüglich dem 20min Countdown konnte ich mich auch arrangieren. Die ersten 20min Krafttraining Oberkörper und Beine, und nach der softwarebedingten Auszeit und Neustart des Trainings 5-10min Core-Übungen (Bauch/Rücken).

    Trotzdem wäre eine Konfiguration der Trainingszeit, Impulsdauer/pause und Intensität (Hz) wünschenswert.

    Ausdauer war so eine Sache. Grundsätzlich liegt hier der größte Vorteil aller mobilen EMS-Geräte. Sportartspezifisches Training bei Intensivierung der tatsächlich betroffenen Muskelgruppen und der nur z.T. betroffenen Muskeln zusätzlich. Subjektiv kommt es mir vor, als ob ich Gewichtsmanschetten bzw. eine Gewichtsweste tragen würde. Dies insbesondere beim Intervalltraining. Die Einstellung der Impulsstärke wähle ich abhängig vom Umfeld und der Sportart. Bei Training im öffentlichen Verkehrsraum (Rennrad, Inlineskates) ist der Impuls relativ moderat. Bei den anderen Sportarten gehe ich beim Impuls bis auf „Krampfgrenze“ bei den primär beanspruchten Muskelgruppen (z.B. Joggen->Legs front/back, hips und Calfguards). Die sekundären Muskelgruppen (Joggen->Chest, Arms, Neck) ca. 10% geringer. Der Grund hierfür ist, dass die arbeitende Muskulatur den Impuls besser kompensiert und ich dann über die Hardwaretasten (+/-) während der Ausführung höher regeln kann. Anfangs habe ich alle Muskelgruppen bis zur Erträglichkeit hochgeregelt. Leider konnte ich dann nur über das Handy nachregeln, weil der Bizeps und die Brust gekrampft haben.

    Wie bereits erwähnt, verwende ich auch die Calfguards beim Ausdauertraining. Die beiden Apps harmonieren auch im Parallelbetrieb. Lediglich beim Krafttraining ist die Synchronität nicht immer gegeben. Die Kabel vom 2CH-Booster zu den Calfguards, führe ich innen über die Shorts vom Anzug. Das Handy und den Booster habe ich in einer Bauchtasche.

    Was jedoch ein Alptraum für jedes Ausdauertraining war, war der 20min Coutdown! Das Ausdauertraining dauert bei mir selten nur 20min! Nach 20min neu starten und neu einstellen war eine Zumutung! Jedoch habe ich einen „Cheat“ entdeckt. Der Countdown ist nur aktiv, solange die App aktiv ist. D.h. ich mache meine o.g. Einstellungen und deaktiviere die (Android)App mit „App schließen“. Bei mir reicht es wenn ich die Zurücktaste des Handys lange drücke. Nun kann ich solange trainieren wie nötig. Vor Beendigung des Trainings mit der – Taste den Impuls reduzieren und den Booster neu verbinden zur Massage/Entspannung.

    Die Hardwaretasten des Boosters sind eine super Sache. Bei den Bergsprints kann man vor dem Sprint hochregeln bzw. nach dem Sprint runterregeln, ohne dass das Handy benötigt wird. Ebenfalls falls beim Joggen die Puste ausgeht und etwas gehen angesagt ist. Inwieweit VisionBody bzw. EasyMotionSkin über Hardwaretasten zum Regeln am Booster verfügt, weiß ich nicht. Bei Antelope ist das sowohl beim 2CH- bzw. 8CH-Booster super gemacht.

    Die Akkuladung hält zwischen 4-5 Stunden. Ich hab festgestellt, dass dies abhängig vom Programm ist. Den Booster habe ich selbst bei exzessiven Training noch nie verloren. Lediglich einmal hat das Programm unterbrochen, weil ich beim engen Rudern an der Maschine den Booster mit dem Griff touchiert habe.

    Nun, EMS ist schön und gut, blos was bringts? Krafttraining habe ich ja bereits schon vier Jahre mit meinem stationären Loncego betrieben. Das war also für mich keine Neuerung. Der Unterschied war lediglich, dass ich nun im Kraftraum meiner Dienststelle (deutlich besser ausgestattet) unabhängig von dem stationären Kasten zu Hause trainieren konnte. Die Kabel haben mich zu Hause nie besonders gestört. Der absolute Mehrwert ist jedoch die Unabhängigkeit, die geringen Packmaße und die Möglichkeit sportartspezifisch zu trainieren.

    Den Anzug habe ich z.B. mit in den Urlaub genommen. Dort konnte ich Krafttraining (EMS-Studio typisch) und Ausdauer machen. Das hätte ich mit dem Loncego so nicht machen können.

    Beim sportartspezifischen Training war überraschend, das tatsächlich in kürzester Zeit sich einige Werte subjektiv und objektiv verbessert haben. Das Laufen ohne Strom war deutlich entspannter und die Pace hat sich um 30sek/km verbessert. Ebenfalls konnte ich feststellen, dass sich beim Hurdles/Ladders-Training die Frequenz und die Trittsicherheit deutlich erhöht haben.

    Inwieweit sich beim Eishockey das Training bemerkbar macht, werde ich im September feststellen. Auch inwieweit sich der Booster mit der Eishockey-Hose vereinbaren lässt und ich den Antelope-Suit während dem Training (zumindest Technik und Kondi) einsetzen lässt.

    Dank des Antelope-Ausdauertrainings, habe ich bereits 5kg abgenommen und wirke deutlich definierter (naja subjektiv).

    Ich hoffe, dass es bald die Textilie (ohne Booster) im Webshop gibt. Dann würde ich nämlich auch einen Anzug meiner Frau bestellen. Im Gegensatz zum Tanktop, welcher meiner Frau passt, ist ihr leider der Anzug (an den Stellen der Weiblichkeit) zu eng. Meine Frau schaut schon immer ganz neidisch wenn ich den Anzug anlege und trainiere.

    #1407

    WT1981
    Teilnehmer

    Hallo,

    ich möchte den Antelope Booster per Bluetooth, mit dem meinem Samsung Galaxy S7 verbinden. Aber mein Handy findet den Booster nicht. Der Booster ist aufgeladen und die grüne Leuchte leuchtet.

    Mit einem anderen Handy dem S5, findet das Handy zwar den Booster, aber ein Kopplung ist nicht möglich.

    Was mach ich falsch… bzw. kann mir BITTE jemand weiterhelfen?

    Beste Grüße und Danke schon mal

    #1408

    Tom1974
    Teilnehmer

    Hi,

    Fehler eins: Booster nicht mit der BT-Kopplung des Handys vornehmen, sondern mit der App (keine S/N oder PIN erforderlich).

    Fehler zwei: die passende App. Die 2-Ch App (aus dem Playstore) für den 2-Ch Booster und die 8-CH App (von Antelope per Link) für den 8-CH Booster.

    Fehler drei: Standortdienste (Energiesparen reicht) müssen aktiviert sein.

    Bei Android 6.0 gibt es bekannte BT-Probleme, Bei Dir müsste aber Android 7.1 installiert sein, oder?

    Grüße, Tom

    #1409

    WT1981
    Teilnehmer

    Hi,

    vielen Dank für Deine Antwort. Fehler 1 und 2 war es bei mir.

    Wie heißt es immer so schön… ” Der Fehler sitzt meistens vor dem Gerät” 😀

    Also Danke Die noch mal.

    Beste Grüße

    #1410

    Tom1974
    Teilnehmer

    😉 Freut mich das es geklappt hat!

    #1411

    WT1981
    Teilnehmer

    Hallo Tom1974,

    wie pflegst Du diesen Anzug bzw. kann man ihn ganz normal in die Waschmaschine stecken? Mit Sicherheit nur bei 30 Grad oder…

    #1412

    Tom Grau
    Teilnehmer

    Moin in die Runde, ich bin vorwiegend auch begeistert, auch wenn ich mir in der (Android)-App mehr Konfigurationsmöglichkeiten hinsichtlich Intervallen etc. wünschte. Was mich ebenfalls nervt: Ich kann nur mit dem Oberteil UND Unterteil des Suit zusammen trainieren. Nur Oberteil geht nicht, weil die Magnete des Boosters nicht stark genug sind und er abfällt. Nur Hose geht auch nicht, weil es hier keine Befestigung für den Booster gibt.

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