Vision Body Erfahrungen

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Dieses Thema enthält 408 Antworten und 41 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  sonora vor 2 Wochen.

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  • #1505

    Ben
    Teilnehmer

    Niemand hilft da wirklich weiter. Ich glaub inzwischen, dass die Pleite sind oder so. Bei mir ist erst was passiert nachdem ich die Sache meiner Anwältin übergeben hab. Danach kam dann eine Mail vom Geschäftsführer dass das Geld zurücküberwiesen ist und ich konnte meine Anwältin einbremsen.

    Die Mail war ausführlich mit Entschuldigungen und dass ich wohl ein Montagsgerät bekommen habe und mir wurde als Wiedergutmachung ein kostenloses System angeboten. Das kam allerdings nie, selbst das war wie alles andere ein leeres Versprechen.

    #1510

    dragonfly
    Teilnehmer

    Anfang Mai habe ich einen Visionbody Personal System bestellt. Der Betrag von 1318,72 € wurde von der Firma umgehend abgebucht. Dies ist die einzige Aktivität, die von Visionbody bis heute an den Tag gelegt wurde.

     

    Bei wiederholten Mahnungen wurde ich vertröstet, dass die Lieferung in Kürze bevorstehe. Eine solche ist natürlich nie erfolgt. Und dann war – wie hier im Forum auch schon beschrieben – einfach Funkstille; die haben nicht mehr geantwortet. Schliesslich bin ich am 27. September 2018 vom Vertrag zurückgetreten.

     

    Warum habe ich solange gewartet? Visionbody macht im Internet einen seriösen Eindruck, das System wirkte überzeugend und der Anzug gefiel mir. Vertiefte Recherchen habe ich leider unterlassen. Zusätzliches Vertrauen gab mir der Umstand, dass es sich um eine deutsche Firma handelt. In diesem Land würde ich schon nicht unter die Räuber fallen.

     

    Handelt es sich um Betrüger? Das glaube ich nicht. Diese Leute sind einfach hoffnungslos überfordert. Von einer Firma, die kaufmännisch so schlecht geführt ist, kann man auch im technischen Bereich nicht viel erwarten. Dies wird auch von mehreren Einträgen im vorliegenden Forum bestätigt. Dies ist der Grund, warum ich schlussendlich auf die Lieferung verzichtet habe.

     

    Der Kaufpreis wurde sofort nach der Bestellung und nicht etwa nach Versand abgebucht. Ein weiteres Indiz, das ich in meiner Vorfreude auf das Produkt übersehen hatte. Es wird nicht einfach sein dieses Geld zurückzufordern. Aber das Recht ist auf meiner Seite.

     

     

    #1511

    dragonfly
    Teilnehmer

    20 Wochen habe ich vergeblich auf eine Lieferung gewartet und bin auf Mahnungen hin mit billigen Ausreden abgespeist worden. Visionbody gab damals und gibt auch heute noch an, die Lieferung erfolge ca. 4 Wochen ab Bestelldatum. Ab wann ist von einer arglistigen Täuschung auszugehen?

    Auf der Website findet sich der Hinweis: «Wireless EMS Systems, made in Germany, visionbody». Als mit den deutschen Verhältnissen wenig vertraute Person aus dem benachbarten Ausland geht man folglich davon aus, nicht minderwertige chinesische Importware, sondern feine deutsche Qualitätsarbeit zu erwerben. Ist das aber wirklich so? Ein Blick in Wikipedia lehrt uns: «Auch sind die Hersteller relativ frei darin, ihre Erzeugnisse als „Made in Germany“ zu bezeichnen, obwohl sie zu einem großen Teil im Ausland gefertigt wurden.“ Aha!

    Eine kurze Recherche im Netz ergibt sodann, dass chinesische Hersteller auffällig ähnliche Anzüge anbieten, welche – was für ein unglaublicher Zufall – auch noch die identische Artikelbezeichnung tragen (vgl.: http://www.ydstrong.com/229/ems.html oder auch: https://www.alibaba.com/product-detail/vision-body-ems-training-suit-vision_60735717965.html?spm=a2700.details.maylikever.5.674057e22lSQbL)

    Ich bin in wirtschaftlichen Angelegenheiten nicht sonderlich bewandert, gehe aber davon aus, dass Visionbody die Bestellungen der Endverbraucher in Deutschland sammelt, bis in genügender Stückzahl in China geordert werden kann. Je höher die Stückzahl ist, desto geringer ist der Preis. Oder anders ausgedrückt, der Kunde leistet die Vorfinanzierung und je länger er dann in der Warteschlaufe hängt, desto höher fällt der Gewinn für Visionbody aus. Dieses Gebaren zeigt unangemessene Benachteiligung der Kunden und zeugt ihm gegenüber von einer offensichtlichen Geringschätzung. Solches Verhalten ist längerfristig für einen geschäftlichen Erfolg wenig förderlich.

    Eigentlich sollte es der CEO von Visionbody besser wissen. Er hat hier in der Schweiz mit einer Aktiengesellschaft ähnlich dilettiert und dabei kläglich Schiffbruch erlitten. Offenbar hat er dabei nichts gelernt und ist nun mit Visionbody auf demselben Kurs.

    #1512

    willie
    Teilnehmer

    Danke für die Infos, Dragonfly. Es hat noch einmal meine Entscheidung bestätigt, mich frühzeitig von Visionbody zu verabschieden.

    #1513

    dragonfly
    Teilnehmer

    Visionbody hat sich heute gemeldet. Daher lege ich die neueste Korrespondenz offen. Zunächst meine Mahnung vom 19. September

    Sehr geehrter Herr Brandt

    Am 9. Mai 2018 habe ich ein Visionbody Personal System bestellt. Der Betrag von 1318,72 € wurde umgehend abgebucht. Sie stellten eine Lieferung «ca. 4 Wochen ab Bestelldatum» in Aussicht.

    Mit Mail vom 15. Juli 2018 und somit über 9 Wochen nach der Bestellung teilte ich Ihnen mit, dass Sie gemäss den einschlägigen Regeln des BGB über drei Wochen im Verzug seien. Daraufhin hin entgegneten Sie, dass sich die Auslieferung der Kontrollboxen um zwei Wochen (!) verzögere. Sei das Problem mit diesen Boxen gelöst, könne mit einer alsbaldigen Lieferung gerechnet werden (vgl. Ticket #201807130644).

    Es steht somit fest und wird von Ihnen auch nicht weiter bestritten, dass Sie seit der 21. Kalenderwoche im Lieferverzug sind.

    Mein Sohn macht auf Anweisung des Bundestrainers zweimal wöchentlich ein EMS Training. Dies wird hier nicht angeboten, er muss deshalb extra nach XXXXXX fahren (ca. 40 km), was umständlich ist. Seit der 21. Kalenderwoche hat er 33 workout besucht. 20 workout zu 20 Minuten kosten 1200,00 CHF. Für diese workout sind bisher Kosten im Betrag von 1980,00 CHF aufgelaufen. Hinzu kommen die Reisekosten (0,7 CHF pro km) von 1904,00 CHF. Der Verzögerungsschaden beläuft sich derzeit auf 3884,00 CHF oder 3436,64 € (vgl. §§ 249 BGB ff.).

    Vor einem deutschen Gericht kann ich meine Rechte nicht wahrnehmen und durchsetzen. Es wäre daher erforderlich einen deutschen Anwalt zu beauftragen. Die Anwaltskosten wären auch Folge des Lieferverzugs und wären von Ihnen zu begleichen.

    Ich bin grundsätzlich nach wie vor an einer Lieferung interessiert. Daher erhalten Sie die Gelegenheit, die Sachen bis zum 26. September 2018 nachweislich einer Versandfirma zu übergeben. Diesfalls wäre ich allenfalls auch bereit, auf die Einforderung eines Teils des Verzugsschadens zu verzichten.

    Einer gerichtlichen Auseinandersetzung sehe ich aufgrund der klaren Rechtslage zuversichtlich entgegen. Für Sie würden zusätzlich unnötigerweise Gerichts- und Anwaltskosten erwachsen.

    Mit freundlichen Grüssen

    XXXXXX

    Die Antwort darauf von Visionbody am 1. Oktober:

    Sehr geehrter Herr XXXXXX

    es tut uns außerordentlich leid.

    Ich war 2 Wochen krankheitsbedingt nicht im Hause und konnte somit nicht auf Ihr Ticket reagieren.

    Zur Zeit sind wir räumlich im Umzug. Ich denke das wir noch 2 Wochen brauchen um Sie zu beliefern

    Mit freundlichen Grüßen,
    Ihr Visionbody Support-Team

    Meine Replik vom 1. Oktober:

    Sehr geehrter Herr Brandt

    Es tut mir leid, dass Sie krank waren und ich wünsche Ihnen gute Besserung.

    Wie ich Ihnen schon am 27. September mitgeteilt habe, trete ich vom Vetrag zurück. Ich habe jegliches Vertrauen in Ihre Firma und deren Produkte verloren. Vielmehr habe ich nach einigen Recherchen den Eindruck, dass Sie ein riesiges Lügengebäude aufgebaut haben.

    Daher bitte ich Sie um umgehende Rücküberweisung des im Mai von meiner Mastercard abgebuchten Betrages von 1318,72 € .

    Mit freundlichen Grüssen

    XXXXXX

    #1514

    dragonfly
    Teilnehmer

    Vorhin bin ich nicht dazu gekommen, möchte aber gerne das Schreiben von Visionbody vom 1. Oktober kommentieren.

    Wie hier im Forum schon oft dokumentiert wurde, schiebt Visionbody immer wieder fadenscheinige Gründe vor, um ihren Verpflichtungen nicht nach zu kommen. Erfahrungsgemäss sind es doch eher einfachere Gemüter, die sich aus der Verantwortung zu stehlen versuchen. Solches Gebaren erinnert an das Verhalten des Visionbody-Markenbotschafters. Als diesem ein Insolvenzverfahren drohte, legte er den Diplomatenpass einer Bananenrepublik vor, in der irrigen Meinung, er könnte sich so seinen Verpflichtungen entziehen. Diese Vorgehensweise wäre selbst dann nicht hilfreich gewesen, wenn das Dokument echt gewesen wäre. Der vorgelegte Diplomatenpass des Visionbody-Markenbotschafters war aber offensichtlich gefälscht. Damit sind gewissermassen zwei diplomatische Karrieren vorzeitig beendet worden.

     

    #1518

    dragonfly
    Teilnehmer

    Heute am 2. Oktober kommt überraschend diese Mail:

    Hallo Herr XXXXXX

    wir werden Ihnen den Kaufbetrag umgehend auf Ihre Kreditkarte zurück buchen

    Mit freundlichen Grüßen,
    Ihr Visionbody Support-Team

     

    Sobald der Betrag auf dem Konto ist, mache ich Euch eine Mitteilung.

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